Heute vor einem Jahr…

…bist du liebe Bärbel ❤ Von uns gegangen 

und ich vermisse dich noch immer…

🕯 🌈 ✝ 🕯

ICH DENKE OFT AN DICH 🕊

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Claudia

…das ist Claudia, meine Puppe aus der Kindheit. Meine Oma schenkte eine mir und eine meiner Cousine Claudia. Deren Puppe bekam meinen Namen. Das Kleidchen, was sie anhatt, hat meine Mutter gestrickt und ich hatte mit vier Jahren ein sehr ähnliches, natürlich größer, aber auch mit Bommel.

Claudia und ich waren meist gleich angezogen und sie war immer mit dabei. Sie hat sogar abgeknabberte Fingernägel, weil ich als Kind an den Nägeln knabberte.

Die Mütze bekam sie gestern von mir gehäkelt. Eine doch zu groß geratene Fußspitze für eine Socke. So bekam Claudia nach über vierzig Jahren noch ein Mützchen.

Foto – © Julie May – 888. Momentaufnahme – 28. Januar 2018

Milli hoin

I erinner mi, wia i mit meina Schwesta und dem zerboitn Millikandl (Muichkandl oda Mäichkanna) zum Baua gschiggt worrn san zum Milli (Muich oda Mäich) hoin.

Durchn Schnäi samma gstapft. I, de kaam drüba gschaut hot. Oba es war so schee.

Und i hob Angst ghabt vor dem riesn Hund, oba es war so schee, de neien Kaibe ozumschaun und der Schdoigeruch und dann a Hafal frisch gmoikde Milli zum dringa.

Und dann hamma de Milli zoit und ham zu zwoat des Kandl hoamgschleppt.

I bin in ana kloana Schdodt groß worrn und meine Oidan ham fünf Kinda groß zong, do is gschbarrt worrn. Und da Bauernhof war an hoibn Kilomdda weg… mittn zwischn da oidn und da neia Siedlung vo da Schdodt.

Mei Mama hot de obgschdandne Milli in ana Schüssl obschdäi lossn. A saubas Gschiahanddiache drüba und drin. Drauss is de Buddamilli worrn, und da Rahm und da Budda.

Des kenn i oba a no, wo i no kloana war, bis sieme oder achte. Dann is de Baiarin auf tragisch Weis umkemma und dann san meine Oidan auf Schachtlmilli umgschding. Hot a weng dauad, bis ma uns dro gwohnt ham.

Dann hots koan Rahm mea gem, und koa soiba gmachte Budda.