Milli hoin

I erinner mi, wia i mit meina Schwesta und dem zerboitn Millikandl (Muichkandl oda Mäichkanna) zum Baua gschiggt worrn san zum Milli (Muich oda Mäich) hoin.

Durchn Schnäi samma gstapft. I, de kaam drüba gschaut hot. Oba es war so schee.

Und i hob Angst ghabt vor dem riesn Hund, oba es war so schee, de neien Kaibe ozumschaun und der Schdoigeruch und dann a Hafal frisch gmoikde Milli zum dringa.

Und dann hamma de Milli zoit und ham zu zwoat des Kandl hoamgschleppt.

I bin in ana kloana Schdodt groß worrn und meine Oidan ham fünf Kinda groß zong, do is gschbarrt worrn. Und da Bauernhof war an hoibn Kilomdda weg… mittn zwischn da oidn und da neia Siedlung vo da Schdodt.

Mei Mama hot de obgschdandne Milli in ana Schüssl obschdäi lossn. A saubas Gschiahanddiache drüba und drin. Drauss is de Buddamilli worrn, und da Rahm und da Budda.

Des kenn i oba a no, wo i no kloana war, bis sieme oder achte. Dann is de Baiarin auf tragisch Weis umkemma und dann san meine Oidan auf Schachtlmilli umgschding. Hot a weng dauad, bis ma uns dro gwohnt ham.

Dann hots koan Rahm mea gem, und koa soiba gmachte Budda.